Walensee Shuttle kooperiert mit H2-Lab
- Stiftung Quinten lebt
- vor 4 Tagen
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Wasserstoff gewinnt als sauberer Energieträger immer mehr an Bedeutung. Im Raum Bodensee-Alpenrhein entsteht mit dem Projekt H2-Lab ein grenzüberschreitendes Wasserstoff-Ökosystem, das die Nutzung von Wasserstoff in der Region vorantreibt. Wir freuen uns, dass der Walensee Shuttle nun Teil dieses spannenden Projekts ist und gemeinsam mit weiteren Partnern an einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft arbeitet.

Das Ziel von H2-Lab
Das Projekt H2-Lab hat ein klares Ziel: Die Hürden für eine Wasserstoffwirtschaft im Bodensee-Alpenrhein-Raum abzubauen und die Nutzung von Wasserstoff zu fördern. Unter der Leitung des Instituts für Energietechnik (IET) der OST arbeiten elf Projektpartner und 17 assoziierte Partner aus vier Ländern zusammen. Dabei konzentrieren sie sich auf drei wichtige Bereiche:
Grenzüberschreitendes Wasserstoff-Verteilnetz
Es wird ein mögliches Wasserstoffnetz zwischen Süddeutschland, Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz geplant. Das bestehende Gasnetz soll dabei umgenutzt oder durch neue Wasserstoff-Pipelines ergänzt werden.
Grenzüberschreitender Wasserstoff-Handel
Technische und regulatorische Herausforderungen beim Handel von Wasserstoff werden identifiziert. Das ist besonders wichtig, um Wasserstoff unterschiedlicher Herkunft und Qualität in der Region handeln und nutzen zu können.
Grenzüberschreitende Wasserstoff-Anwendungen
Neue Anwendungen für Wasserstoff werden geprüft und Pilotprojekte gestartet. Dazu gehören industrielle Hochtemperatur-Prozesse, Lasttransport, Schifffahrt, Spitzenlastabdeckung und Baumaschinen.
Warum der Walensee Shuttle mitmacht
Das Projekt "Walensee Shuttle" setzt sich für nachhaltige Mobilität ein. Die Kooperation mit H2-Lab bietet die Chance, Wasserstoff als umweltfreundlichen Treibstoff in der Praxis zu erproben und weiterzuentwickeln. Dies ermöglicht uns emissionsfrei unterwegs sein und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Die Zusammenarbeit ermöglicht es, konkrete Projekte zu planen und zu demonstrieren, wie Wasserstoff im Alltag eingesetzt werden kann. Das ist ein entscheidender Schritt, um das Potenzial von Wasserstoff über Studien hinaus zu erschliessen.
Finanzierung und Zusammenarbeit
Das Projekt wird durch das Interreg-Regionalprogramm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein der Europäischen Union unterstützt. Dieses Programm fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um die Wirtschaft in der Region zu stärken. Zusätzlich finanziert der Forschungsfonds "Gas des Verbands der Schweizer Gasindustrie" das Projekt gemeinsam mit den zwölf Partnern aus vier Ländern.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und regionalen Akteuren wie dem Walensee Shuttle schafft eine starke Basis für den Erfolg von H2-Lab.
Ausblick auf die Zukunft
Die Kooperation zwischen Walensee Shuttle und H2-Lab ist ein wichtiger Schritt, um Wasserstoff als nachhaltige Energiequelle in der Region zu etablieren.
Wir sind überzeugt, dass wir mit solchen Projekten die Mobilität sauberer gestalten und gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen schaffen können. Für alle, die sich für nachhaltige Technologien interessieren, lohnt es sich, die Entwicklungen im H2-Lab aufmerksam zu verfolgen.
Quinten, 26.06.2026

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